Ralf Ahlers, Neue Strasse 8, 38533 Vordorf

[Leidenschaft][Motorrad] & [Reisen]


Seit 1989 jedes Jahr auf dem Motorrad im Urlaub unterwegs.

Da gibt es einiges zu erzählen...

[Motorrad] Reisen

In dieser Kategorie finden sich - ganz im Gegensatz zur Kategorie [Enduro] Touren - ganz normale Motorradreisen ohne einen herausragenden Enduroanteil. Natürlich werde ich dort, wo es sich anbietet, nicht darauf verzichten, aber es ist nicht Inhalt dieser Reisen sich prioritär Offroadstrecken zu suchen. In dieser Kategorie finden sich ausschließlich Reisen die ich auch "dokumentiert" habe. ALLE Reisen mit dem Motorrad lassen sich in meiner [Reise] Historie - auf dieser Seite - nachlesen.

Bildquelle: CleanPNG

PS: Das kleine YouTube - Symbol vor jedem Beitrag im Hauptmenü bedeutet auch gleichermaßen ein Reisevideo in meinem YouTube - Kanal!

Die erste Zeitkapsel der diesjährigen Herbst- und Mottoreise (Auf der Suche nach der Zeit...) wurde von der eigenen Familie in Spanien eröffnet. Das letzte Wiedersehen liegt mittlerweile zehn! Jahre zurück und wurde nie erneuert. Die Gründe und Argumente dafür / dagegen sind mannigfaltig. Das spielt aber hier und jetzt keine Rolle, denn es braucht erst (m)einen Motorradurlaub in Spanien, um genau dort weiter zu machen, wo damals aufgehört wurde. Wir haben viel und gut gesprochen. Es war ein schöner Abend und ein bewegender Abschied für mich. Dankeschön für eure Gastfreundschaft. Ich fahre weiter. Auf der der Suche nach der verlorenen Zeit. Ich bin mir sicher, ich werde weitere Momente finden und sie erkennen.

Die direkte Flugverbindung von Hannover nach Paris hat die Anreise für unseren Motorradurlaub in Frankreich deutlich vereinfacht. Nach eineinhalb Stunden konnten wir in Paris das Motorrad von unserem Lieblingsspediteur in Empfang nehmen. Großes konnten wir jedoch nicht mehr bewegen, denn mittlerweile war es 18°°. Die Pariser Stadtautobahn und der kuriose Doppelstocktunnel (Duplextunnel), den ich trotz des Fahrverbots für Motorradfahrer doch befahren habe (mal warten ob da noch was kommt), machten uns den Abschied leicht..

Sardinien. Zwei Wochen. Endlich. Der Start stand jedoch unter keinem guten Stern, denn die Fluggesellschaft hat den Hinflug von Hannover nach Rom so "mir nichts, dir nichts" storniert. Am gleichen Tag gab es keine Alternative, einen Tag später hätten wir Schwierigkeiten mit der Überfahrt nach Sardinien. Also dann einen Tag früher los. Klingt gut, war es aber nicht. Ohne jedwede Mobilität am Flughafen in Rom und ohne meinen Lieblingsspediteur Armin von www.bikeandsun.net ist das ein Moment der Tränen. Ich werde euch damit nicht weiter behelligen, denn irgendwie hat ja alles geklappt.

Der Herbst und das Frühjahr eines Jahres sind erfahrungsgemäß die schönsten Jahreszeiten um - zumindest im südeuropäischen Ausland - auf wundervolle Art noch einmal Motorrad zu fahren. Der Herbst gefällt mir am besten, da die Färbung der Natur die Landschaft in eine Lichtstimmung taucht, die ihresgleichen sucht. Der Nachteil einer Herbstreise? Die Tage sind sehr viel kürzer. Und auch wenn es am Tag noch wunderschön mild sein kann, so sinkt die Temperatur abends deutlich ab. In den bergigen Regionen liegt mit Sicherheit auch schon Raureif auf dem Motorrad.

Der Start unserer zweiwöchigen Andalusien Rundreise beginnt wie geplant und reibungslos in der Tiefgarage des IBIS - Hotels am Flughafen und endet am späten Nachmittag in Retamar, kurz hinter Almeria, aber schon im Nationalpark "Cabo de Gata / Nijar". Die ganze Strecke beträgt 280 Kilometer und wird von uns als (vorsichtig formuliert) unspektakulär angesehen. Der gesamte Küstenstreifen ist fest in der Hand der Urlauber und der Hoteliers, die ihnen für die schönste Zeit des Jahres eine Obhut bieten wollen.

Alles hat gut begonnen. Wir waren euphorisiert. Freudig erregt trifft es aber auch. Kurzer Flug, kurze Anreise, reibungsloser CheckIn für die Fähre, ein paar nette Gespräche mit Gleichgesinnten, ein kleines Bierchen für die Wartezeit, ... Aber dann schlich sich Unbehagen ein, denn wir wurden nicht aufgerufen um auf / in die Fähre zu fahren. Aus einem geplanten Verladerahmen von 20°° > 23°° wurde eine ungeklärte Verspätung, bei der die Schiffe nicht um 00°° den Hafen verließen, sondern erst um 01³⁰ morgens.

Ich bin bis zu zwei Mal im Jahr mit der weltbesten Sozia im Urlaub unterwegs und freue mich sehr über die hohe Akzeptanz die mir und dieser Leidenschaft entgegengebracht wird. Ich bin gerne mit ihr unterwegs, ohne Zweifel. Sie weiß das auch. Aber… Wie in all’ den Jahren vorher auch, so habe ich im Herbst des aktuellen Jahres wieder einen Motorradurlaub realisiert, bei dem ich einzig und allein mit mir selber unterwegs sein konnte und mich darauf konzentriert habe was MIR beim Motorrad/reisen/fahren wichtig ist.

Wer sich völlig unbedarft an die Vorbereitungen für seinen nächsten Urlaub in Griechenland begibt und bei Google ausschließlich die beiden Substantive „Urlaub + Griechenland“ benutzt, der wird später sehr verwundert sein das die Praxis doch so viel vielfältiger ist als es die Bilder einer Suchmaschine suggerieren. Ich habe das auch mal probiert und sah viele weiße Häuser, Windmühlen, blaue Dächer, sehr viel Wasser und positive Prospektstimmung. Man muss schon sehr viel detaillierter suchen um anderes (und schöneres) zu entdecken. Am besten ist natürlich ein Besuch vor Ort. Na dann mal los...

Unsere erste Motorradreise in diesem Jahr ist, ich erwähnte es bereits, eine sehr spontane und rein an rationalen Ergebnissen orientierte Reise. Wir haben uns an den Corona Handlungsweisen / Empfehlungen der Länder orientiert und unseren Arbeitgeber - im Falle von möglichen Einschränkungen dabei nicht außer Acht gelassen. Das Besondere dieser Reise ist die Tatsache, dass nicht das Entdecken eines "ganzen Landes" im Vordergrund stand, in Form einer umgänglich Rundreise, sondern die ausgiebige Entdeckung einer ganzen Region, also sehr konzentriert. Die Toskana sollte es aus verschiedenen Gründen sein, doch dazu vielleicht später ein paar Infos.

Der einzige Besuch von mir auf griechischem Boden war 2012, als ich mit guten Freunden auf gemieteten Enduros für ein paar Tage auf Kreta unterwegs war. Das war wirklich toll, obwohl mich die Insel Kreta nicht so begeistert hat. Vielleicht hat das aber auch an der Auswahl unserer Ziele gelegen... ;-). 2020 sollte es nach gründlicher Vorbereitung noch einmal nach Griechenland gehen... mit der eigenen Maschine. Die Vorbereitungen für Griechenlnd waren nicht ganz einfach, da ich in diesem Jahr erneut mit der Motorradspediton und eigener Anreise per Flugzeug arbeiten wollte.

In dem wunderschönen Ort Kappel - Grafenhausen haben wir unsere 14-tägige Reise durch Frankreich begonnen. Wir hatten schöne Touren durch die Vogesen, den Nationalpark des Haute Jura und weiter bis zum Parc naturel regional des Monts d’Ardeche im Gepäck. Das grobe Ziel und die Streckenführung waren damit festgenagelt, der Rest würde sich dann ergeben. Der Antrieb für diese Reise waren keine klassischen Sehenswürdigkeiten, sondern das genussvolle Fahren auf zwei Rädern, angetrieben von einem großvolumigen Zweizylinder Boxermotor. Unsere erste große Überraschung haben wir in den Vogesen erlebt, als wir für unsere Rundtour einen Ort für den Start und das Ziel festlegen wollten.

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Kaum zu glauben! Da muss ich erst die 50iger Marke überschreiten um maximale Erfüllung und vollendete Glückseeligkeit beim Motorradfahren zu erleben. Ganz großes Kino. Mit dem Erwerb der BMW RnineT hat sich meine jahrelang gelebte Einstellung, wie man am intensivsten auf zwei mit Benzin betriebenen Rädern unterwegs sein kann, deutlich verändert. Mit einer grundsätzlich anderen Einstellung und den passenden Kleidungsstücken stellt sich ein Gefühl ein, welches auch durch meine BMW R1250GS derzeit nicht überboten wird. Die Anwendungsgebiete sind so unterschiedlich wie die Motorradgattung an sich. Auch wenn sich eine RnineT durchaus als reisetauglich erwiesen hat, wie man in [Motorrad] Reisen (Pyrenäen 2022) vortrefflich nachlesen kann...


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Bildquelle: BMW PressClub

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  • Meine Videos wollen und werden keinen Oscar gewinnen. Viele Motorradfahrer können das besser. Diese Videos dienen lediglich dazu, einen winzigen Eindruck meiner vielen Motorradreisen zu reflektieren. Gegen die Qualität und den technischen Aufwand der Motorradblogger - auch bekannt als Vlogger - möchte ich mich nicht behaupten. Meine Technik ist "überschaubar". Damals, genau wie heute. Meine Kommentare in den Videos sind gemacht für meine ganz persönlichen Erinnerungen! Ich lasse sie trotzdem in meinen Videos, weil ich denke das nur Fahrszenen vielleicht auch zu langweilig sind. Mich langweilen die Videos, in denen nichts gesprochen wird und ich den Reisenden nie "kennenlerne". Wenn ihr trotzdem Freude daran habt, dann freut mich das. Wenn nicht, dann schreibt mir bitte konstruktiv warum. Mein YouTube - Kanal

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