Grundsätzliches Kreta

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Es ist der Hochsommer 2008.

Ich stehe in Arbeitsklamotten auf der Terrasse des Hauses, da klingelt das Telefon. Frank ist dran...

Du, ich habe gerade einen supergünstigen Flug nach Kreta im Internet ausgemacht. Losgehen soll es im September 2009. Du weißt schon. Das Ding mit dem Frühbucherrabatt. Thomas und ich haben vor 5 Minuten schon gebucht. Olli entscheidet sich gleich. Der einzige der jetzt noch fehlt bist Du…! Entscheide dich schnell! So günstig kommen wir sonst nicht nach Kreta um Motorrad zu fahren. Ach ja. Bevor ich es vergesse. Die Motorräder mieten wir vor Ort. Alles weitere dann in Kürze...

Tja, da stand ich nun wie ein begossener Pudel. Vor drei Monaten erst das Haus gekauft und derzeit sicherlich andere Gedanken im Kopf als eine Flug- und Motorradreise im Herbst des Jahres 2009. Trotz der Tatsache das unsere Gruppe jedes Jahr im Herbst eine einwöchige Motorradtour unternimmt, war mir die Angelegenheit dann doch etwas zu spontan. Ich habe um ein „paar Tage“ Bedenkzeit gebeten, wohlwissend, dass ich dem „Druck“ der Gruppe nicht lange standhalten werde. Zumal auch die Plätze der sog. Billigflieger nicht unendlich und zum gleichen Preis zur Verfügung stehen werden…

Zwei Tage später (und für jeden Teilnehmer jetzt 5.- teurer) habe ich mich zu dieser „Wahnsinnstat“ hinreißen lassen und mir einen Sitzplatz reservieren lassen. Detailliert hat zu diesem Zeitpunkt niemand von uns gewusst was der Spaß komplett kosten wird. Wichtig war in erster Linie die Sicherstellung des Transportmittels für eine Fernreise.  Nun denn! Die Entscheidung ist gefallen.

Der Termin wurde nach Absprache untereinander vom 25.09.- 02.10.2009 gewählt und sollte vom Flughafen Leipzig aus starten. Viele Monate und ein paar „Herrenabende“ später stand das Ergebnis langer Recherchen also endlich fest: Die Motorräder sollten über einen deutschen Anbieter gebucht werden (www.gs-sportreisen.de). Ein möglicher Ansprechpartner nach dem Urlaub und vor allem der Gerichtsstand in Deutschland sprachen ganz klar für eine optimalere Abwicklung im Falle eine Falles. Was dann ja auch in Anspruch genommen wurde!

Als Anlage sind die von uns aus Deutschland gebuchten Motorräder zu sehen. Das der Zustand vor Ort sicherlich ein anderer sein würde war uns voher klar. Das zwischen der Theorie und der Wirklichkeit jedoch Welten liegen können, zeigen die Fotos im Menüpunkt: Fazit Kreta.

BMW F650 GS

Yamaha XT660R

Enduros sollten es sein. In Griechenland ist der o.g. Veranstalter natürlich nicht selber vor Ort, sondern vermittelt die Kunden an einen griechischen Anbieter. In unserem Fall war es die Firma „RoadRunner“ mit Sitz in Heraklion, im Norden Kretas. Laut deren Internetseite standen dort einige Enduros zur Auswahl. Von zu Hause aus haben wir uns für vier Beta Alp 4.0 entschieden, die aber leider abgelehnt wurden, weil die leichten Enduros nur unter Anleitung eines Tourguides in Verbindung mit einer geführten Tour in die Vermietung genommen werden. Also fiel unsere Wahl auf 2*BMW und 2*Yamaha inklusive Vollkaskoversicherung ohne SB, freie Kilometer und Pannenservice auf ganz Kreta für etwas über 400.- / Woche.

Das Hotel sollte klein, lauschig und etwas abgeschieden liegen. Wichtig war die Nähe zu ausgewählten Endurostrecken im Süden, die wir viele Monate vorher schon anhand eines speziellen Reiseführers ausgelotet haben. Über die Internetadresse www.holidaycheck.de wurde anhand von Fotos und Bewertungen der Gäste das für uns passende Hotel gebucht. Was sich im Nachhinein als echter Glücksgriff erwiesen hat!

Die weiteren Vorbereitungen bestanden darin sich mit dem Reiseführern vertraut zu machen und örtliche Highlights, Endurostrecken und kulturelle Gegebenheiten in die Woche mit einzubeziehen. Die Ideen wurden besprochen und anschließend gemeinsam verabschiedet. Die Details dazu finden sich in den anderen Menüpunkten…

Flugroute Leipzig - Heraklion

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 11. Oktober 2010 um 21:11 Uhr